28 Jan. 15_2025 CH-F-D – August
18.8. Mo / Am Vormittag fahren wir los Richtung Zürich, Solothurn um nachher am Bielersee eine kleiner Halt einzulegen. So kann ich meine schmerzendenschwollenen Beine und Fussgelenke etwas vertreten. Diese Schmerzen sind am Freitag 15.8. in Erscheinung getrteten. Nach einem kleinen Einkauf in Le Landeron nehmen wir wieder die Autobahn, in Neuchâtel nordwärts Directions Le Chaux-de-Fonds, um nach dem Vue-des-Alpes-Tunnel auf der sehr kurzen Ausfahrt die Autobahn zu verlassen. Auf einer Hochebene führt uns die Strasse bis Le Crêt und von da nach Le Locle. Le Locle? Hier haben wir eine Übernachtung in einem Bauhaus, die wir geschenkt bekommen haben (Danke, Adrian).Wir finden sogar den Parkplatz und den Zugang zu den 3 Hütten im Wald. Nachtgepäck und Nachtessen mitnehmen und nach 3-400 Meter finden wir unser Nachtlager. Vollständig ausgerüstet mit Küche, Douche und WC auf ca. 5-6 Meter Höhe steht „unser „Baumhaus, schön im Schatten des Waldes. Beim rumgehen schwankt alles ein wenig, das ist Gewöhnungsbedürftig. Beim eindunkeln geniessen wir unser Nachtessen: Roséwein, Rauchlachs mit getostetem, dunklen Brot. Ende Saison wurden die B-Häuser abgebaut.
19.8. Di / Frühmorgens wunderte ich mich, das kein Vogelgezwitscher zu hören war? Pünktlich um 08.00h, wie versprochen, sahen wir am Steg zu unserem Haus ein Korb an der „Seilbahn“ hängen. Unser Frühstück! Am Seil den Korb ans Haus ziehen und die offerierten Brötchen und Croissons auspacken und geniessen. Eine originelle Idee. Nachdem Frühstück packen wir und fahren nach Les Col-des-Roches an der Grenze zu Frankreich an den Doubs. Da wir den Jura (noch) nicht kennen, wäre eine Wanderung oder eine Bootstour geplant gewesen, aber meine Umstände lassen es nicht zu. Also fahren wir nach Besancon um dort auf die A36 zu gelangen, und cruisen ostwärts nach Cernay im Elsass. Hier startet die 88km lange Route-de-la Crétes, die D431. Oder auch die Vogesenkammstrasse genannt, führt von Cernay bis nach Sainte- Marie-de-la-Mines, wurde während der ersten Weltkrieges gebaut. Wir fahren von Süd nach Nord. Steil geht die Strasse in vielen Kurven den Berg hoch und alsbald leuchtet die Tankwarnlampe auf. Beim Hartmannwillerkopf machen wir Halt und sehen uns den Soldatenfriedhof und das Denkmal an. Am Grand Ballon 1430müM
fahren wir vorbei (Aufstieg wäre 20min), denn hier oben ist allea überlaufen, jeder Parkplatz belegt. Die Strasse schlängelt sich grösstenteils der Krete entlang, und so hat man immer tolle Aussicht. Wir möchten bis Sainte-Marie-de-la-Mines fahren und hoffen das der Diesel nicht ausgeht. Die Anzeige gibt immer weniger Restkilometer an, aber ab jetzt gehts meistens abwärts, und so erreichen wir am Abend unser Ziel und finden sogar einen Platz auf dem Campingplatz.
20.8. Mi / Mit aufgefülltem Tank führt uns die Strasse weiter Nordwärts, wir möchten ins Saarland. Zuerst nach Saarbrücken, den Campingplatz „Am spycherer Weg“ findet unser Navi nur nach einigen Umwegen und unserer Mithilfe. Leider können wir unseren Bus nur auf den Vorplatz stellen, ausgebucht.
21.8. Do / Und weiter gehts. User Ziel heute: Baumwipfelpfad an der Saarschlaufe bei Orscholz, also nichts wie hin. Den grossen Parkplatz und die Anlage finden wir gut, und so gehen wir schon bald auf dem Wipfelpfad dem Turmaufbau entgegen, der am Ende des Pfades steht. Nach dem „erklimmen“ des Turmes hat man eine super Aussicht auf die Saarschlaufe und die Umgebung. Wieder beim Eingang zurück, kann ich noch einige alte (teure) Bentleys bestaunen, die eine Ausfahrt hierhin gemacht haben. Im Bus gebe ich die Koordinaten vom Weingut Eilenz, mit Stellplatz, ins Navi ein und fahren dahin. Es führt uns direkt ans Saarufer bei Saarburg, wo wir nach einigem suchen noch einen Platz gefunden haben. Neben uns stehen sehr nette Nachbarn, welche uns eine „Stadtbesichtigung“ von Saarburg empfehlen. Uns so gehen wir nach unseren Abendessen zu Fuss über die Brücke in die schöne Altstadt und genehmigen uns ein Eis. Nachher treffen wir noch auf unsere Nachbarn die auch auf dem Rückweg sind. Gemeinsam schlendern wir zum Stellplatz zurück. Das Gehen bereitet mir am Abend doch Mühe, aber es war ein Test für den morgigen Tag.
22.8. Fr / Da ich den Test gestern bestanden habe, möchten wir heute nach Trier, aber mit dem Zug. Und das klappt, Bahnhof gefunden, Fahrkarten gekauft und ab geht die kurze Reise nach Trier. Trier hat viele Sehenswürdigkeiten: Porta Nigra, Judengasse, Dreikönigshaus etc. Leider ist mein Gehradius relativ klein und so fahren wir am frühen Nachmittag wieder zurück.
23.8. Sa / Abreise, da meine Beschwerden nicht abnehmen. Wir verabschieden uns von unseren sehr netten Nachbarn und fahren auf direktem Weg bis nach Blansingen bei Efringen-Kirchen zum Weingut von Claudia Straub mit Stellplatz im Hofgarten und bestellen uns ihren feinen Flammkuchen.
24.8. So / Weiterfahrt nach Hause, wo wir an Nachmittag ankommen.
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